Xolgorim groscho Xagolm

Kurzübersicht:

Größe: etwa 7 Spann
Statur: Muskulös, zäh; interessanterweise kaum zwergentypischer Bierbauch
Haarfarbe, Frisur: Salzweißes Haar; an den Kopfseiten rasiert, rest am Kopf entlang (#holländisch#) geflochten, bis etwa mitte Rücken; fast Gürtellanger Bart mit geflochtenen Schnurrbart
Augenfarbe: Silbergrau
Kleidung: silbrig glänzendes Kettenhemd besonderer Machart; Lederhemd; kniehohe Stiefel; verzierte Lederhandschuhe; zwergischer Helm; breiter Gürtel mit Ziernieten; Drachenzahn in Stahlscheide; Lindwurmschläger; goldene Spangen in Ambossform in den Zöpfen
Alter: Scheinbar sehr alt.
Offensichtliche Narben, Hautbilder: Keine Sichtbaren
Akzent: Etwas veraltet wirkendes Garethi / Mortarim-Rogolan
Relevante Spielwerte: CH>15; KO&KK>18

Detaillierte Beschreibung:
Xolgorim groscho Xagolm aus dem Klan des Hamragosch, so stellt er sich in der Regel – aus Rücksicht vor der Geduld der Kurzlebigen – vor. Er ist ein Groschamortarim, ein Ambosszwerg, was man nur schwerlich übersehen kann, misst er doch, selbst mit Stiefel, immerhin nur 1,43 Schritt, wobei man gute fünf bis sechs Halbfinger der Stiefelsohle und seinem Helm zurechnen kann. Insgesamt betrachtet wirkt er eindeutig wie ein Krieger: Kraftvolle, gezielte Bewegungen machen ihn aus, zudem umgibt ihn stets ein gewisser Hauch von Erfahrung und steter Kampfbereitschaft. Darüber hinaus ist er, selbst für einen Angroschim, muskulös. Seine Haut ist merklich dunkler und wettergegerbt, zeugen von sehr viel Zeit an der Sonne. Sein Gesicht ist von kleinen Falten geziert auf Stirn und um die Augen herum – mehr kann man dank dem Bart nicht erkennen.
Sein Haupthaar und sein Bart sind eigentlich salzweiß, weisen jedoch im Licht, je nach Betrachtungswinkel, einen silbrigen, gelblich-goldenen oder stählernen Schimmer auf. Sein Haupthaar reicht ihm bis zur Mitte des Rückens und wird von ihm zu einem, vom Kopf abstehenden Zopf geflochten, beginnend an der Stirn und am Kopf entlang bis zum Nacken. Die Seiten seines Kopfes sind glatt rasiert. Sein Bart reicht ihm, im großen und Ganzen offen getragen, bis knapp zum Gürtel, er hat jedoch den Schnurbart zu zwei Zöpfen geflochten, die von goldenen Spangen in Form von Ambossen gehalten werden.
Seine silbergrauen Augen, die unter buschigen Augenbrauen einher blicken, zeugen von Lebenserfahrung und Alter, wirken aber – zumindest außerhalb von Kämpfen – gutmütig und freundlich. Insgesamt gesehen verfügt er über eine enorme Ausstrahlung, gerade was seinen Blick angeht…

Gekleidet ist Xolgorim, wie sich Klein-Alrik einen Zwergen vorstellt: Er trägt eine meisterliche Kettenrüstung, welches, silbrigig glänzend, ihm bis zu den Knien reicht und seitlich, nach hinten versetzt, geschlitzt ist. Die Ringe sind merklich kleiner und muten filigran an, gewoben in ein dichtes maßgeschneidertes Muster. Knapp über den Ellenbogen sind je ein Lederband in das Kettenhemd eingearbeitet, die den Ärmel etwas zusammenraffen, großteils aber zur Zierde dienen. Darunter trägt er ein wattiertes Lederhemd und eine einfache Lederhose. Seine Stiefel reichen ihm bis zu den Knien und haben eine dicke, genagelte Sohle, dazu eine stählerne Kappe. Dazu trägt er immer lederne Handschuhe, welche mit einem kantigen Knotenmuster punziert wurden, das sich über den gesamten Handschuh ausbreitet. Die Stulpe ist weit genug (geschnürt), dass sie problemlos über das Kettengeflecht am Unterarm reichen. Den zwergischen Helm mit Nasen- und Wangenschutz trägt er in der Regel, nur in Schenken legt er ihn vor sich auf den Tisch.
Sein Gürtel, welcher mit einem ähnlichen Muster punziert wurde wie seine Handschuhe, ist etwa 3F breit und weist, geschickt in das Muster eingearbeitet, große Nieten auf, welche das Zeichen des Angrosch tragen: Vor einer Flamme ein Amboss, darüber gekreuzte Hämmer. Die Flamme selbst ist von einer tiefen, rotgoldenen Farbe, Hämmer und Amboss glänzen silbrig.
An seiner rechten Seite trägt Xolgorim einen breiten, in einer Stahlscheide steckenden schweren Dolch (Kenner identifizieren ihn als Drachenzahn), dessen Scheide mit einem Rogolan-Text graviert wurde. Der Heft weist wieder dieses Knotenmunster auf und ist, geschickt ins Muster eingefügt, mit Rubinsplittern verziert. Der Knauf des Dolches besteht aus einem tropfenförmig geschliffenen, feuerroten Kristall, dessen Facetten so angeordnet sind, dass der Betrachter bei entsprechenden Licht fast das Gefühl hat, in kaltes Feuer zu blicken. Der Griff ist mit einem, den meisten Menschen wohl unbekannten Leder umwickelt.
An der linken Seite trägt er in der Regel ein Kampfbeil, von den Menschen Lindwurmschläger genannt, knapp einen halben Schritt lang insgesamt. Der Bart des Axtblatts zieht sich fast über die gesamte Länge und ist ebenfalls mit Knotenmustern verziert, ansonsten jedoch schmucklos. Der Holm besteht aus einem seltsam, grünlichen Holz, der eigentliche Griff ist mit demselben Leder umwickelt wie der Dolchgriff. In aller Regel hat er eine Lederhülle über das Blatt gezogen.
Zusätzlich, leicht rechts, hängt eine schlichte Gürteltasche, die mit zwei Knebel verschlossen wird.

Insgesamt gesehen bestehen die meisten Metallteile – ausser den Bartspangen – und die Griffwicklungen aus Materialien, die wohl den meisten Menschen unbekannt sind – sofern sie das überhaupt bemerken. (#Wer sich sehr gut mit Leder oder Metall auskennt, einfach anflüstern#)